Pressemitteilungen 2006

Westfalenpost, 3.4.2006

Weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr

Vokalensemble Vigholin gibt Romantikkonzert in der Kreuzkapelle

HOHENLIMBURG. (Chr) Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der Kreuzkapelle an der Kaiserstraße präsentierte am Samstagabend das Vokalensemble Vigholin sein Romantikprogramm "Das Zahnweh im Walde" und erntete damit große Zustimmung seitens der Besucher.

"Dies wird ein rein romantischer Abend. Wir hoffen, dass es unseren Gästen gefällt", so die Vorsitzende Friedel Petring vor dem Konzert.

Das Programm stellte einen Streifzug durch die Chormusik der deutschen Romantik dar und spannte den Bogen von Naturbeschreibungen über die Liebe bis hin zu geistlichen Werken.

Die Konpositionen stammen unter anderem aus den Federn von Brahms, Bruckner, Menselssohn-Bartholdy, Rheinberger und Schumann.

Peter Wigge, Organist der katholischen Kirche, begleitete den Chor, der unter der Leitung von Tela Zabel etwa eineinhalb Stunden lang 19 Stücke aus der weltlichen und geistlichen Romantik vortrug.

Ein Ständchen zum 100. Geburtstag der Kreuzkapelle: Das Vokalensemble Vigholin war am Samstagabend mit einem Romantikkonzert zu Gast. Foto: Christian Rasche

Westfalenpost, 22.10.2006

Friedensgesänge in der Alten Synagoge

HOHENLIMBURG. (abor) Die kleine Alte Synagoge an der Jahnstraße platzte am Sonntag zum Konzert des Vokalensemble Vigholin aus alle Nähten. Dabei hätten sich die Sänger und Sängerinnen keinen besseren Ort für die Präsentation ihrer Jüdischen Chormusik aussuchen können.

So präsentierten die 35 Mitglieder des Vokalensembles ihr rund zweistündiges Programm "Mir leben ejbik (ewig)" mit insgesamt 20 hebräischen Liedern, das anspruchsvoll und abwechslungsreich das Publikum begeisterte.

"Bambini Vigholini"

Das Konzert wurde unterstützt vom Verein für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, und auch der Chornachwuchs, "die Bambini Vigholini", im Alter von vier bis zehn Jahren präsentierte zwei hebräische Lieder.

Auch wenn nicht alle Zuhörer die Texte verstanden, gelang es dem Vokalensemble, die Stimmung und Inhalte der Stücke durch die Musik zu vermitteln. "Die jiddische Sprache ist zwar eigenständig, hat aber deutsche und polnische Wurzeln. Dadurch sind einige, aber nicht alle Worte ableitbar", so Tela Zabel.

Besonders die Friedensgesänge und witzigen Ausrufe im Text sind charakteristisch für die hebräischen Lieder. Wenn die Inhalte den Zuhörern nicht direkt deutlich wurden, halfen Friedel Petring und Hartmut Nitsche wie immer gekonnt mit unterhaltsam ergänzenden Worten nach.

Die Geschichte des jüdischen Volkes von der Verfolgung über die Neugründung des Staates Israel, der typisch jüdische Witz und nicht zuletzt die Sehnsucht nach Frieden - der Chor versuchte mit dem Programm die gesamte Bandbreite des Erlebens der Juden widerzuspiegeln. Und das Publikum verlangte nach Zugaben, drückte kleine Tränen aus den Augen und war begeistert von der Stimmgewalt des Vokalensembles.

Wiederholung geplant

Nur diejenigen, die die Enge nicht mehr ertrugen oder nicht mehr stehen konnten, gingen vorzeitig. "Es wird eine Wiederholung im nächsten Jahr in einem größeren Saal geben", versprach der Chor auf vielfachen Wunsch.



Führten gekonnt durch das Programm:
Friedel Petring und Hartmut Nitsche.

   

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